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Wenn ein Raubvogel schreit, werden die meisten Vögel ganz still und verstecken sich. Die Männchen der kleinen, bunten australischen Türkisstaffelschwänze fangen erst recht zu singen an.
Damit sollen die aufgeschreckten Weibchen auf sie aufmerksam werden, berichten die Biologen Emma Greig und Stephen Pruett-Jones von der Universität Chicago. So werden die Männchen durch Risiko attraktiv. Die kleinen Vögel setzen ihren eigenen Gesang praktisch auf den des Räubers. Damit bringen sie sich selbst in Gefahr, erhalten aber die Aufmerksamkeit der Weibchen.
Die Forscher fanden heraus, dass die Weibchen auf die Gesänge ihrer Verehrer viel stärker reagierten, wenn vorher der aufschreckende Ruf des Feindes ertönte. Es scheint, als ob die Männchen anfangen zu singen, wenn sie wissen, dass sie ein aufmerksames Publikum haben - die Forscher nennen dies den Scary-Movie-Effekt.
Mehr Infos: science.ORF.at
Rotfüchse richten sich beim Sprung auf ihre Beute unbewusst am Magnetfeld der Erde aus. Dies beobachteten Zoologen der Universität Duisburg-Essen und der Prager Agraruniversität bei fast 600 Jagdsprüngen von mehr als 80 Füchsen.
Erstaunlicherweise neigen die Füchse dazu, sich beim Orten der Beute und bei der Vorbereitung zum Sprung an der nordsüdlichen Kompassachse auszurichten, berichtete der Forscher Hynek Burda. Dabei spielten weder Wetter noch Jahres- und Tageszeit eine Rolle, so dass von einer magnetischen Ausrichtung und somit auch Magnetwahrnehmung beim Rotfuchs auszugehen sei.
Mehr Infos: science.ORF.at